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Hausnotruf — Übersicht für Senioren und Angehörige

Ein Hausnotruf ist die zuverlässige Notfall-Ebene der häuslichen Versorgung: Er funktioniert auch bei Stromausfall (über einen integrierten Akku) und unabhängig vom WLAN (über Mobilfunk). Damit ergänzt er ein Smart Home, ersetzt es aber nicht – Smart-Home-Sensoren erkennen Auffälligkeiten, ein Hausnotruf alarmiert eine 24/7-Leitstelle. Drei Varianten dominieren den Markt: der klassische Hausnotruf am Festnetz, der mobile Hausnotruf mit GPS-Ortung für unterwegs und das Notrufsystem ohne festes Abo. Die Pflegekasse übernimmt ab Pflegegrad 1 monatlich 25,50 € für ein anerkanntes System; private Zuzahlungen bewegen sich je nach Anbieter und Ausstattung zwischen 0 € und 30 € im Monat.

Redaktion ZuhauseSenioren 7 Min. Aktualisiert im Mai 2026

Dieser Hub bündelt die wichtigsten Eckwerte und Entscheidungskriterien zum Hausnotruf für Seniorinnen und Senioren und ihre Angehörigen. Ein ausführlicher Anbietervergleich mit Reichweiten-, Akkulaufzeit- und Vertragstest folgt im Lauf der nächsten Monate.

Drei Varianten, die Sie kennen sollten

  • Klassischer Hausnotruf (Festnetz) – Basisstation in der Wohnung, Funksender als Armband oder Halskette. Zuverlässig im Haus und am Balkon, abhängig von einer aktiven Festnetzleitung.
  • Mobiler Hausnotruf (GPS) – Knopf oder Uhr mit Mobilfunk- und GPS-Modul, alarmiert die Leitstelle auch beim Spaziergang, im Garten oder im Urlaub. Akkulaufzeit und Mobilfunknetz entscheiden über die Reichweite.
  • Mit oder ohne Abo – die meisten Anbieter rechnen monatlich ab und stellen die Geräte leihweise bereit. Es gibt Einmal-Kauf-Modelle ohne Vertragsbindung – diese sparen langfristig Gebühren, kommen aber in der Regel ohne 24/7-Leitstelle.

Pflegekassen-Zuschuss: Bei anerkannter Pflegebedürftigkeit (Pflegegrad 1 bis 5) übernimmt die Pflegekasse die Kosten eines anerkannten Hausnotrufsystems als technisches Pflegehilfsmittel pauschal in Höhe von 25,50 € monatlich (§ 40 Abs. 1 SGB XI; Hilfsmittelverzeichnis Produktgruppe 52). Antrag und Versorgung laufen direkt über den Anbieter.

Hinweis: Ein ausführlicher Anbietervergleich folgt – bis dahin liefert dieser Hub die Eckwerte. Verwandte Themen: Smart Home für Senioren als ergänzende Sensor-Ebene und Digitale Hilfen als Pillar-Übersicht aller Assistenz-Technologien im Alter.

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