Dieser Hub bündelt die wichtigsten Eckwerte und Entscheidungskriterien zum Hausnotruf für Seniorinnen und Senioren und ihre Angehörigen. Ein ausführlicher Anbietervergleich mit Reichweiten-, Akkulaufzeit- und Vertragstest folgt im Lauf der nächsten Monate.
Drei Varianten, die Sie kennen sollten
- Klassischer Hausnotruf (Festnetz) – Basisstation in der Wohnung, Funksender als Armband oder Halskette. Zuverlässig im Haus und am Balkon, abhängig von einer aktiven Festnetzleitung.
- Mobiler Hausnotruf (GPS) – Knopf oder Uhr mit Mobilfunk- und GPS-Modul, alarmiert die Leitstelle auch beim Spaziergang, im Garten oder im Urlaub. Akkulaufzeit und Mobilfunknetz entscheiden über die Reichweite.
- Mit oder ohne Abo – die meisten Anbieter rechnen monatlich ab und stellen die Geräte leihweise bereit. Es gibt Einmal-Kauf-Modelle ohne Vertragsbindung – diese sparen langfristig Gebühren, kommen aber in der Regel ohne 24/7-Leitstelle.
Pflegekassen-Zuschuss: Bei anerkannter Pflegebedürftigkeit (Pflegegrad 1 bis 5) übernimmt die Pflegekasse die Kosten eines anerkannten Hausnotrufsystems als technisches Pflegehilfsmittel pauschal in Höhe von 25,50 € monatlich (§ 40 Abs. 1 SGB XI; Hilfsmittelverzeichnis Produktgruppe 52). Antrag und Versorgung laufen direkt über den Anbieter.
Hinweis: Ein ausführlicher Anbietervergleich folgt – bis dahin liefert dieser Hub die Eckwerte. Verwandte Themen: Smart Home für Senioren als ergänzende Sensor-Ebene und Digitale Hilfen als Pillar-Übersicht aller Assistenz-Technologien im Alter.